Aktuelles



Ab sofort wieder Übung in Gruppenstärke

18. Juni 2020

Am Mittwoch 17.06.20 konnten wir erstmals nach der Coronakrise wieder in Gruppenstärke üben. Als Thema war der Umgang mit der seit letztem Jahr vorhandenen Waldbrandausrüstung. In einem Waldstück eines unserer Kameraden, probierten wir aus, welchen Bereich wir mit unserem 1 m³ fassenden Wassertank und den an der transportablen Wasserpumpe angeschlossenen 3 D-Rohrleitung mit einer Länge von jeweils 2×30 m “abdecken” können.

Es zeigte sich, daß wir einen Abschnitt mit gut 120 m Länge ablöschen könnten und bei 3 geöffneten Rohren der Wasservorrat ca. 20 Minuten reichen könnte. Aufgrund der leichten D-Leitung ist es einem Trupp jederzeit möglich rasch die Position zu ändern und flexiber Vor- und Zurückgehen kann.

Die Investition in diese Ausrüstung scheint richtig gewesen zu sein, was sich aber in der Praxis erst beweisen muß.

Maskenspende zum Übungsbeginn nach Beschränkungszeit

20. Mai 2020

Auch wir nehmen nun wie die meisten Feuerwehren Bayerns nach 2 Monaten wieder den Übungsbetrieb  auf, mit der Auflage nur mit einer Mannschaftsstärke von 6 Aktiven unter Beachtung der allgemeinen Hygienevorschriften tätig zu werden. Es bietet sich an, mit dem neuen Kettensatz für unsere hydraulischen Rettungsgeräte zu üben. Dieser wurde von unserer Wehr selber beschafft. Sowas ist nur möglich durch die großzügigen Spender bei der letztjährigen Haussammlung und dem Christbaumverkauf. Wir setzen diese gesammelten Gelder immer für die Verbesserung unserer Ausrüstung und die Ausstattung unserer Aktiven ein.

 

Der Kettensatz dient bei der Rettung aus einem verunglücktem Fahrzeug zum Bewegen von Fahrzeugteilen, welche die verunfallte Person einklemmen und kann auch bei jeder weiteren Technischen Hilfe zum Bewegen von Lasten eingesetzt werden.

 

Eine großzügige Spende in Form von 60 Stück Mund-Nasenschutzmasken überreichte uns zu dieser ersten Übung die aktive Feuerwehrfrau Sandra Meilinger, welche bei den Feuerwehren Dietersweg und Wiesent aktiv am Einsatzdienst teilnimmt. Bürgermeisterin Kerscher sprach Ihr den Dank der Gemeinde für diese edle Aktion aus und freute sich zudem über die Investition der Feuerwehr in technisches Gerät, welches die Gemeindekasse wieder einmal ein bisschen verschont. Kommandant Baumgartner überreichte als Anerkennung einen kleinen Blumenstrauß und betonte auch die Notwendigkeit dieser “handwerklichen” Masken, da sich beim letzten Einsatz herausstellte, dass die vorhandenen Masken aus dem OP-Bereich nicht optimal für die verschiedenen Kopfformen der Aktiven sind und gerne kaputt gehen. Somit ist die Wiesenter Wehr nun auch “maskenmäßig” optimal ausgerüstet.

 

 

INFO´s zum Verhindern einer Coronainfektion

20. März 2020

Auch wir wollen dazu beitragen die z.Zt. umgreifende Coronainfektionswelle zu bremsen und stellen hier auf unserer HP Verhaltensregeln online. Sollten ältere alleinstehende Gemeindebürger von Wiesent Hilfe bei der Grundversorgung ihres Haushalts benötigen, bzw. kennen Sie jemanden der Hilfe benötigen könnte, dann melden Sie sich bei der Gemeinde Wiesent unter 09482/90958-0, bei BGMin Elisabeth Kerscher bei einem Ihnen bekannten aktiven Feuerwehrmann/-frau bzw. bei unserem Kdt. Georg Baumgartner unter 09482/959860 bzw. 0179/6619238, wir werden versuchen bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Die bisher eingerichteten Hotlines

  • Bayerische Staatsregierung: Bürgertelefon zum Thema Coronavirus (089) 12 22 20 (Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-16 Uhr)
  • Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege: Medizinische Fragen und Allgemeinverfügung (09131) 68 08 51 01, (Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr)
  • Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz: (0961) 1 92 22 (medizinische Fragen)
  • Landkreis Regensburg und Stadt Regensburg: Corona-Hotline (0941) 4 00 97 77 (Mo-Do 9-11 Uhr und 14-16 Uhr; Fr 9-10 Uhr)

 

Übung im Atemschutzcontainer

05. März 2020

An diesem Mittwoch veranstaltete der Leiter Atemschutz, Patrick Rengsberger, eine Atemschutzübung in unserem eigenen Übungscontainer. In den vernebelten Räumen suchten mehrere Trupp´s nacheinander nach einer vermissten Person in Form einer Übungspuppe. Aufgrund der zahlreichen Einrichtungsgegenstände gestaltete sich dies als beschwerlich. Mit unserem Container haben wir nun die Möglichkeit mit kleinem Aufwand unsere Atemschutzgeräteträger auf ihre gefährliche Tätigkeit als Angriffstrupp in einem brennendem Gebäude/Raum so weit es uns möglich ist vorzubreiten. Je öfter die Aktiven üben, desto mehr gehen gewisse Abläufe in Routine über und sie gehen hoffentlich im Ernstfall sicherer zur Personenrettung vor.

THL-Tag 2020

29. Februar 2020

Am heutigen Samstag veranstalteten wir wieder unseren jährlichen THL-Tag. Zusammen mit unserer Nachbarwehr aus Brennberg wurden wir bei einem Theorieunterricht mit Thema “Elektroauto” auf die Herausforderungen der neuen Fahrzeugtechnik geschult und hoffen, diesen fachgerecht Herr zu werden.

Im Anschluss an die Theorie folgte ein Praxisteil, “Erkunden von E-Auto´s” mithilfe von Rettungskarten. Wir waren überrascht, wie vielfältig die verschiedenen Platzierungen der Abschaltvorrichtung bei den einzelnen Herstellern ist. Im Einsatzfall, wenn das Fahrzeug nach einem “Crash” nicht mehr in seiner ursprünglichen Form vorhanden ist, ist die Betätigung dieser Abschaltvorrichtungen nicht gerade einfach. An dieser Stelle Dank an BGMin Kerscher, 2.BGM Hanwalter und der Gemeinde für die zur Verfügungstellung von 4 Elektroautos.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, gesponsort von der Gemeinde Wiesent, machten wir uns ans Werk zur Stationsausbildung mit den Themen Mehrzweckzug, Hebekissen, Handhabung hydraulisches Rettungsgerät und Handhabung der Trenngeräte, welche auf unserem HLF verlastet sind.

Im Anschluss übten wir noch die Personenrettung aus einem verformten Pkw, mit verschiedensten Methoden bzw. gewünschten Rettungsarten.

Danke an die Kameraden/-innen aus Brennberg für die Teilnahme an unserer Aktion, nur gemeinsam können wir komplizierte Einsatzlagen meistern!

Aufstellübung mit der DLK der FF Wörth

15. Februar 2020

Nachdem unsere Führungskräfte letztens in die Einsatztaktik und Standarteinsatzregel der “neuen” DLK der FF Wörth eingewiesen wurde, führten wir an diesem Samstag Übungen zum Aufstellen der Drehleiter an den markanten Gebäuden und Engstellen bzw. steilen Ortsstraßen unserer Gemeinde durch. Für die Maschinisten der FF Wörth war dies eine gute Gelegenheit zugleich die örtlichen Gegebenheiten in Wiesent kennenzulernen und die Handhabung der Leiter zu üben. Für uns war es gut zu erfahren, an welche Stellen die Drehleiter im Einsatzfall stationiert werden kann, damit wir uns darauf planungsmäßig vorbreiten könne, aber auch um zu sehen wo die Grenzen dieses Einsatzmittels liegen. Herzlichen Dank an alle Aktiven unserer beiden Wehren, welche für diese Aktion wiedermal ihre Freizeit geopfert haben.

 

Auch BGMin Kerscher schaute bei der Übung vorbei und bedankte sich bei den Nachbarn aus Wörth für den heutigen Einsatz und die Hilfe im Notfall für die Wiesenter Gemeindebürger.

 

Auch die fleißige Feuerwehrlerin und rasende Reporterin Sandra Meilinger nutzte die Gelegenheit und ließ sich in die Lüfte heben.

Rauchmelderaktion 2020

12. Februar 2020

Feuerwehr setzt sich für häusliche Sicherheit ein

 

Wiesent. (ms) Am Sonntagnachmittag lud die Freiwillige Feuerwehr Wiesent alle Eltern, die im letzten Jahr einem kleinen Erdenbürger das Leben schenkten, ins Gerätehaus ein. Mit dem Schützling im Kinderwagen oder auf dem Arm kamen die jungen Familien zur Anlage in der Bahnhofstraße und informierten sich über häusliche Sicherheit. Im Rahmen der alljährlichen Veranstaltung der Ortsfeuerwehren wurde jedem Kind, das zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2019 geboren wurde und in der Gemeinde Wiesent wohnt, einen Rauchmelder überreicht. 31 Anschreiben wurden ausgeteilt, gut ein Drittel der Eingeladenen kamen und freuten sich über das nützliche Geschenk. Vorsitzender Bernhard Ehehalt, dessen Stellvertreter Christian Busch, Kommandant Georg Baumgartner und zweiter Kommandant Robert Ohlschmid hießen die Familien willkommen und beglückwünschten noch zum Nachwuchs. Vor einigen Jahren fand eine landkreisweite Aktion statt, die von der Wiesenter Wehr seit 2007 weitergeführt wird. Der Leitspruch hieß hierbei „Rauchmelder retten Leben“, und da jedes dritte Brandopfer ein Kind sei, sehen die Floriansjünger dieses Angebot als sehr sinnvoll im vorbeugenden Brandschutz an. Die Übergabe des Rauchmelders soll ein Denkanstoß sein, die Eltern sollten sich mit diesem Thema zum Wohle ihrer Familie auseinandersetzten, meinte Baumgartner. Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher bemerkte, dass durch die Gründung einer Familie auch Verantwortung für den Nachwuchs übernommen wurde. „Wir hoffen dass der Rauchmelder nie zum Einsatz kommt, aber wenn doch, kann er Leben retten“, hob Kerscher hervor. Die Feuerwehrler sind für die Sicherheit der Bürger zuständig. Daher sei es wichtig, dass sich immer wieder neue Mitglieder finden die aktiv oder fördernd beim Verein mitwirken“, lud Kerscher zum Mitmachen ein. 

 

Donaupost-Artikel vom 12.02.2020 und Fotos: Meilinger Sandra

Drehleitereinweisung

01. Februar 2020

 

An diesem Freitag wurden unsere Gruppen- und Zugführer und alle Interessierten in die taktischen Einsatzregeln für den Drehleitereinsatz eingewiesen. Da unsere Nachbarwehr FF Wörth/Do. nun im Besitz einer DLK 23/12 ist, wird die Ankunftszeit der Leiter jetzt erheblich verkürzt. Bei Brandeinsätzen mit Person im Gebäude ein sehr großer Vorteil in unserem Einsatzgebiet. Die Wörther Kameraden um Kdt. Ralf Amann erläuterten die Besonderheiten und die Aspekte welche berücksichtigt werden müssen um einen reibunglosen Einsatzablauf zu gewährleisten. Auch konnten die Teilnehmer erfahren wie es ist mit der DLK in luftige Höhen zu schweben und die Stabiliät des Leiterparks prüfen. Wir möchten uns auf diesem Wege bei den Kameraden aus Wörth bedanken, dass sie sich für die Einweisung Zeit genommen haben.

 

 

Traditioneller Christbaumverkauf

15. Dezember 2019

Bereits zum sechsten mal, veranstalteten wir am 14.12.2019 den nun schon fast traditionellen Christbaumverkauf vor unserem Gerätehaus. Auch in diesem Jahr waren die 140 angebotenen Bäume innerhalb kurzer Zeit verkauft. Die Auslieferung bis vor die Haustüre erfolgte prompt, somit war ein Rundumservice für unsere Kunden gewährleistet. An dieser Stelle wiedermal herzlichen Dank an alle Käufer und Spender, welche dazu beigetragen haben die Kasse unseres Fördervereins zu füllen. Die Gelder werden wie immer für alle Belange der Feuerwehrarbeit eingesetzt.

 

Fördervereinsvorsitzender Stefan Baumann zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Akzeptanz der Aktion und sicherte eine Fortführung dieser “Traditionsveranstaltung” im nächsten Jahr zu.

 

 

Christbaumverkauf 2019

08. Dezember 2019