Aktuelles



INFO´s zum Verhindern einer Coronainfektion

20. März 2020

Auch wir wollen dazu beitragen die z.Zt. umgreifende Coronainfektionswelle zu bremsen und stellen hier auf unserer HP Verhaltensregeln online. Sollten ältere alleinstehende Gemeindebürger von Wiesent Hilfe bei der Grundversorgung ihres Haushalts benötigen, bzw. kennen Sie jemanden der Hilfe benötigen könnte, dann melden Sie sich bei der Gemeinde Wiesent unter 09482/90958-0, bei BGMin Elisabeth Kerscher bei einem Ihnen bekannten aktiven Feuerwehrmann/-frau bzw. bei unserem Kdt. Georg Baumgartner unter 09482/959860 bzw. 0179/6619238, wir werden versuchen bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Die bisher eingerichteten Hotlines

  • Bayerische Staatsregierung: Bürgertelefon zum Thema Coronavirus (089) 12 22 20 (Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-16 Uhr)
  • Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege: Medizinische Fragen und Allgemeinverfügung (09131) 68 08 51 01, (Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr)
  • Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz: (0961) 1 92 22 (medizinische Fragen)
  • Landkreis Regensburg und Stadt Regensburg: Corona-Hotline (0941) 4 00 97 77 (Mo-Do 9-11 Uhr und 14-16 Uhr; Fr 9-10 Uhr)

 

Übung im Atemschutzcontainer

05. März 2020

An diesem Mittwoch veranstaltete der Leiter Atemschutz, Patrick Rengsberger, eine Atemschutzübung in unserem eigenen Übungscontainer. In den vernebelten Räumen suchten mehrere Trupp´s nacheinander nach einer vermissten Person in Form einer Übungspuppe. Aufgrund der zahlreichen Einrichtungsgegenstände gestaltete sich dies als beschwerlich. Mit unserem Container haben wir nun die Möglichkeit mit kleinem Aufwand unsere Atemschutzgeräteträger auf ihre gefährliche Tätigkeit als Angriffstrupp in einem brennendem Gebäude/Raum so weit es uns möglich ist vorzubreiten. Je öfter die Aktiven üben, desto mehr gehen gewisse Abläufe in Routine über und sie gehen hoffentlich im Ernstfall sicherer zur Personenrettung vor.

THL-Tag 2020

29. Februar 2020

Am heutigen Samstag veranstalteten wir wieder unseren jährlichen THL-Tag. Zusammen mit unserer Nachbarwehr aus Brennberg wurden wir bei einem Theorieunterricht mit Thema “Elektroauto” auf die Herausforderungen der neuen Fahrzeugtechnik geschult und hoffen, diesen fachgerecht Herr zu werden.

Im Anschluss an die Theorie folgte ein Praxisteil, “Erkunden von E-Auto´s” mithilfe von Rettungskarten. Wir waren überrascht, wie vielfältig die verschiedenen Platzierungen der Abschaltvorrichtung bei den einzelnen Herstellern ist. Im Einsatzfall, wenn das Fahrzeug nach einem “Crash” nicht mehr in seiner ursprünglichen Form vorhanden ist, ist die Betätigung dieser Abschaltvorrichtungen nicht gerade einfach. An dieser Stelle Dank an BGMin Kerscher, 2.BGM Hanwalter und der Gemeinde für die zur Verfügungstellung von 4 Elektroautos.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, gesponsort von der Gemeinde Wiesent, machten wir uns ans Werk zur Stationsausbildung mit den Themen Mehrzweckzug, Hebekissen, Handhabung hydraulisches Rettungsgerät und Handhabung der Trenngeräte, welche auf unserem HLF verlastet sind.

Im Anschluss übten wir noch die Personenrettung aus einem verformten Pkw, mit verschiedensten Methoden bzw. gewünschten Rettungsarten.

Danke an die Kameraden/-innen aus Brennberg für die Teilnahme an unserer Aktion, nur gemeinsam können wir komplizierte Einsatzlagen meistern!

Aufstellübung mit der DLK der FF Wörth

15. Februar 2020

Nachdem unsere Führungskräfte letztens in die Einsatztaktik und Standarteinsatzregel der “neuen” DLK der FF Wörth eingewiesen wurde, führten wir an diesem Samstag Übungen zum Aufstellen der Drehleiter an den markanten Gebäuden und Engstellen bzw. steilen Ortsstraßen unserer Gemeinde durch. Für die Maschinisten der FF Wörth war dies eine gute Gelegenheit zugleich die örtlichen Gegebenheiten in Wiesent kennenzulernen und die Handhabung der Leiter zu üben. Für uns war es gut zu erfahren, an welche Stellen die Drehleiter im Einsatzfall stationiert werden kann, damit wir uns darauf planungsmäßig vorbreiten könne, aber auch um zu sehen wo die Grenzen dieses Einsatzmittels liegen. Herzlichen Dank an alle Aktiven unserer beiden Wehren, welche für diese Aktion wiedermal ihre Freizeit geopfert haben.

 

Auch BGMin Kerscher schaute bei der Übung vorbei und bedankte sich bei den Nachbarn aus Wörth für den heutigen Einsatz und die Hilfe im Notfall für die Wiesenter Gemeindebürger.

 

Auch die fleißige Feuerwehrlerin und rasende Reporterin Sandra Meilinger nutzte die Gelegenheit und ließ sich in die Lüfte heben.

Rauchmelderaktion 2020

12. Februar 2020

Feuerwehr setzt sich für häusliche Sicherheit ein

 

Wiesent. (ms) Am Sonntagnachmittag lud die Freiwillige Feuerwehr Wiesent alle Eltern, die im letzten Jahr einem kleinen Erdenbürger das Leben schenkten, ins Gerätehaus ein. Mit dem Schützling im Kinderwagen oder auf dem Arm kamen die jungen Familien zur Anlage in der Bahnhofstraße und informierten sich über häusliche Sicherheit. Im Rahmen der alljährlichen Veranstaltung der Ortsfeuerwehren wurde jedem Kind, das zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2019 geboren wurde und in der Gemeinde Wiesent wohnt, einen Rauchmelder überreicht. 31 Anschreiben wurden ausgeteilt, gut ein Drittel der Eingeladenen kamen und freuten sich über das nützliche Geschenk. Vorsitzender Bernhard Ehehalt, dessen Stellvertreter Christian Busch, Kommandant Georg Baumgartner und zweiter Kommandant Robert Ohlschmid hießen die Familien willkommen und beglückwünschten noch zum Nachwuchs. Vor einigen Jahren fand eine landkreisweite Aktion statt, die von der Wiesenter Wehr seit 2007 weitergeführt wird. Der Leitspruch hieß hierbei „Rauchmelder retten Leben“, und da jedes dritte Brandopfer ein Kind sei, sehen die Floriansjünger dieses Angebot als sehr sinnvoll im vorbeugenden Brandschutz an. Die Übergabe des Rauchmelders soll ein Denkanstoß sein, die Eltern sollten sich mit diesem Thema zum Wohle ihrer Familie auseinandersetzten, meinte Baumgartner. Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher bemerkte, dass durch die Gründung einer Familie auch Verantwortung für den Nachwuchs übernommen wurde. „Wir hoffen dass der Rauchmelder nie zum Einsatz kommt, aber wenn doch, kann er Leben retten“, hob Kerscher hervor. Die Feuerwehrler sind für die Sicherheit der Bürger zuständig. Daher sei es wichtig, dass sich immer wieder neue Mitglieder finden die aktiv oder fördernd beim Verein mitwirken“, lud Kerscher zum Mitmachen ein. 

 

Donaupost-Artikel vom 12.02.2020 und Fotos: Meilinger Sandra

Drehleitereinweisung

01. Februar 2020

 

An diesem Freitag wurden unsere Gruppen- und Zugführer und alle Interessierten in die taktischen Einsatzregeln für den Drehleitereinsatz eingewiesen. Da unsere Nachbarwehr FF Wörth/Do. nun im Besitz einer DLK 23/12 ist, wird die Ankunftszeit der Leiter jetzt erheblich verkürzt. Bei Brandeinsätzen mit Person im Gebäude ein sehr großer Vorteil in unserem Einsatzgebiet. Die Wörther Kameraden um Kdt. Ralf Amann erläuterten die Besonderheiten und die Aspekte welche berücksichtigt werden müssen um einen reibunglosen Einsatzablauf zu gewährleisten. Auch konnten die Teilnehmer erfahren wie es ist mit der DLK in luftige Höhen zu schweben und die Stabiliät des Leiterparks prüfen. Wir möchten uns auf diesem Wege bei den Kameraden aus Wörth bedanken, dass sie sich für die Einweisung Zeit genommen haben.

 

 

Traditioneller Christbaumverkauf

15. Dezember 2019

Bereits zum sechsten mal, veranstalteten wir am 14.12.2019 den nun schon fast traditionellen Christbaumverkauf vor unserem Gerätehaus. Auch in diesem Jahr waren die 140 angebotenen Bäume innerhalb kurzer Zeit verkauft. Die Auslieferung bis vor die Haustüre erfolgte prompt, somit war ein Rundumservice für unsere Kunden gewährleistet. An dieser Stelle wiedermal herzlichen Dank an alle Käufer und Spender, welche dazu beigetragen haben die Kasse unseres Fördervereins zu füllen. Die Gelder werden wie immer für alle Belange der Feuerwehrarbeit eingesetzt.

 

Fördervereinsvorsitzender Stefan Baumann zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Akzeptanz der Aktion und sicherte eine Fortführung dieser “Traditionsveranstaltung” im nächsten Jahr zu.

 

 

Christbaumverkauf 2019

08. Dezember 2019

Jahreshauptversammlung 2019

18. November 2019

Zeitungsbericht und Foto in der Donaupost von Sandra Meilinger:

 

Wiesent. (ms) 50 Einsätze, darunter einige mit enormer, kraftraubender Belastung, leisteten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wiesent. Bei der Jahreshauptversammlung berichtete Kommandant Georg Baumgartner über das aktive Geschehen. Vorsitzender Bernhard Ehehalt ging auf das passive Vereinsleben ein.

 

Ehehalt begrüßte die Mitglieder im Gasthaus Schellerer und hielt einen Rückblick auf die Aktivitäten seit der Frühjahrsversammlung. Das Jugendteam half am Umwelttag der Gemeinde, besucht wurden die Veranstaltungen der Gemeindewehren, weiterhin wurden an fünf Gründungsfeste in der Umgebung teilgenommen. „Am 11. Mai wurde der neue Mannschaftstransportwagen durch Pfarrer Franz Xaver Matok gesegnet“, erinnerte Ehehalt. Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher übergab symbolisch den Schlüssel und Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer sprach Grußwort. Die Gemeinde lud zum Essen in das Gasthaus Schellerer, die Kosten für die Musik übernahm die Wehr. Das Vereinsoberhaupt verwies auf die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung und die Beschlüsse der Vorstandschaft. So wurde bei der letzten Sitzung beschlossen, dass künftig bei Vereinsmitgliedern die 60. Geburtstag feiern, nicht mehr wegen eines Besuches angefragt wird. Ein Besuch erfolgte nur noch bei einer Einladung seitens des Jubilars. Ab dem 70. Geburtstag wird weiterhin persönlich gratuliert, falls gewünscht. Ehehalt informierte über weitere Vereinsvereinbarungen, in denen Beerdigungen, Hochzeiten, Versammlungen, Ehrenmitgliedschaften und Veranstaltungen geregelt sind. „Wir werden im Jahr 2021 als Patenverein der FF Dietersweg beim 125-jährigen Gründungsfest fungieren. Hierfür werden Festmädchen und –damen gesucht, wer Interesse hat, kann sich bei mir melden“, verkündete Ehehalt. Die Wiesenter Wehr kann im Jahr 2026 das 150-jährige Gründungsfest feiern, hierfür werde die jetzige Vorstandschaft einen Termin reservieren. „Zum Verein gehören insgesamt 449 Mitglieder. Die Zusammenarbeit innerhalb der Vorstandschaft ist durch Einigkeit geprägt“, bestätigte Ehehalt. 

Kommandant Baumgartner listete die Einsätze seit der letztjährigen Jahreshauptversammlung auf. Fünfzig Mal wurden die Kameraden alarmiert. Untertags sei es dank selbstständiger Mitglieder, den Bauhofmitarbeitern und den Betrieben, die ihre Angestellten zum Einsatz entlassen, möglich mit einer gut aufgestellten Mannschaft auszurücken. Abends und am Wochenende eilen über zwanzig Männern nach der Alarmierung ins Gerätehaus, bezifferte Baumgartner. Neben Verkehrsabsicherungen, technischen Hilfeleistungen bei Ölspuren und umgefallenen Bäumen im Gemeindebereich, nehmen die Autobahnunfälle den größten Teil der Notfälle ein. Besonders belastend war der Unfall am 22. August, bei dem ein junger Mann aus Wörth verstorben ist. Gerufen wurden die Aktiven zu drei Bränden. Bei Kastell Windsor brannte eine Scheune, im Gewerbegebiet Wörth-Wiesent kam es zu einer Brandentwicklung in einer Industriehalle und neben dem Wiesenter Rathaus sorgte ein Brand in der Hackschnitzelheizung für einen immensen Arbeitsaufwand. „Bei einem Verkehrsunfall auf der Gemeindeverbindungsstraße Dietersweg war das Fahrzeug mit einem Notfallassistent ausgerüstet, der selbstständig den Notruf absetzte“, erläuterte der Sprecher über die technischen Errungenschaften. Mehrmals wurden die Hilfskräfte zu Wohnungsöffnungen gerufen, hierfür kaufte die Wehr ein spezielles Gerät, so Baumgartner, der sich bei den Aktiven für die Einsatzbereitschaft bedankte. Im Bereich Ausbildung wurde die Modulare Truppausbildung gemeinsam mit den Wehren aus Kruckenberg und Dietersweg erfolgreich abgeschlossen, ebenso wie die Leistungsprüfung im Löschwesen und der Technischen Hilfeleistung. Mit der Wörther Stützpunktwehr wurde ein Weber-Rescue-Seminar durchgeführt. Eine Großübung mit sechs Feuerwehren fand am Dengler-Hof in Eidenzell statt. Im Bereich Jugendarbeit wurde der Wissenstest abgehalten. Bei der Brandschutzerziehung kamen die Kleinen der Kinderkrippe und die Grundschüler zu einem Infobesuch. Die bewährten Termine und Schulungen werden im kommenden Jahr weitergeführt, im Frühjahr sei ein Gefahrgutlehrgang bezüglich der Unfälle auf der Autobahn zusammen mit der FF Wörth geplant. Wichtig seien die vorgesehen Übungen mit der neuen Wörther Drehleiter, um so die Handhabung und Fahrzeugaufstellung in Notfall zu vertiefen, erörterte Baumgartner.

Kassier Norbert Zormeier verlas die Finanzaufstellung. Bei den Ausgaben schlug die Zuzahlung zum neuen MTW mit 12 000 Euro zu Buche. Die Kassenprüfer Günther Lex und Karl Peutler bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Schriftführer Andreas Ketterl verlas das Protokoll der letztjährigen Versammlung, bevor Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher, die Leistung des Einsatzkräfte würdigte. „Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Wehr einen solch beträchtlichen Eigenanteil an einem neuen Feuerwehrfahrzeug beisteuert“, meinte Kerscher und bezog sich auf die Sirenen-Diskussion: „Die Sirene ist eine Ausstattung zur Erhöhung der Sicherheit für die Bürger. Das konnten wir nicht allen Einwohner übermitteln.“ Ein Lob sprach die Gemeindechefin den Helfern bei der Ausrichtung des Zieleinlaufes des Landkreislaufes aus.

Bei der Versammlung wurden Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vorgenommen. Für 25 Jahre Treue zum Verein erhielten Johann Buchhauser, Johannes Gleißner, Michael Kerscher, Roland Pitsch und Albert Schreiner eine Urkunde. Norbert Zormeier ist seit vierzig Jahre ein verdienter Kamerad, der zudem in seiner Laufbahn viele Ehrenämter in der Feuerwehr übernommen habe, hob Ehehalt hervor.

Der Vorsitzende informierte über die anstehenden Termine: Anstatt der Christbaumversteigerung wird die Wehr eine Haussammlung abhalten, diese ist für Samstag, 7. Dezember, vorgesehen. Am Samstag, 14.12., bietet der Feuerwehr-Förderverein Christbäume zum Verkauf an. Die Förderverein-Christbaumsammelaktion wird am Samstag, 11. Januar, sein, am selbigen Tag abends ist die Jahresabschlussfeier geplant. Geplant sei den Schulungsraum zu renovieren, so Ehehalt abschließend.

 

Für langjährige Mitgliedschaften wurden Ehrungen ausgesprochen (v.l.): Vorsitzender Bernhard Ehehalt, Kommandant Georg Baumgartner, Johann Buchhauser, Norbert Zormeier, zweiter Kommandant Robert Ohlschmid und Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher

Meroübung 09.11.2019

09. November 2019

An diesem Samstag beteiligten wir uns an einer Mero-Übung Abschitt B10, bei dem wir mit dem Einsetzen einer 20 m Ölsperre im Bereich “Seppenhausen” gefordert sind. Nach Alarmierung über Fahrzeugfunk fuhren wir die Einsatzstelle ein und setzen planmäßig die Ölsperre ein. Der abgelagerte Schlick und die verwachsene Böschung erleichterten es uns nicht und bei der Besichtung durch Kreisführung und Mero-Vertreter wurde dieses Problem gleich angesprochen. Nach Abbau der Ölsperre trafen wir uns mit allen eingesetzten Kräften im Feuerwehrgerätehaus in Neutraubling zu einer Nachbesprechung und zu einer Brotzeit.