Aktuelles
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen |
| 18. November 2013 |
Bernhard Ehehalt neuer Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Wiesent. (ms) „Im vergangenen Jahr haben wir einiges erreicht. Mit viel Einsatz wurde der Gerätehausanbau fertig gestellt, in dem unser neues Fahrzeug, das HLF 20/16 seit Januar beherbergt ist. Darauf können wir sicherlich stolz sein“, betonte Erwin Schmidbauer bei der Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesent am Freitagabend im Gasthaus Schellerer. Obwohl die Wehr nun bestens aufgestellt ist, entschieden sich einige Vorstandmitglieder von ihren Posten zurück zu treten. So standen neben den regulären Tagesordnungspunkten Neuwahlen auf dem Programm. In seinem Bericht ging der bisherige Vorsitzende Schmidbauer auf die ereignisreichen letzten Monate ein. Es wurden zu zahlreiche Jubiläen gratuliert und an Feste der Ortsvereine und umliegenden Wehren teilgenommen. Der Höhepunkt war natürlich die Segnung des Gerätehausanbaus mit Fahrzeugweihe am 2. Juni. „Trotz der überaus schlechten Wetterlage, ging dieser Tag in die Geschichte des Vereins ein. Es ist schon etwas besonderes, dass unsere kleine Gemeinde ein mit modernster Technik ausgestattetes Fahrzeug nun in ihrem Besitz hat“, erläuterte Schmidbauer und sprach hierfür nochmals einen Dank an die Gemeindevertreter und alle Beteiligten aus. „Unser Jugendwart Daniel Gallasch leistet eine beispielhafte Jugendarbeit. Er motiviert die Nachwuchskräfte und investiert viel Freizeit in unserer Gemeinschaft“, stellte der Redner hervor und verwies auf die Jugendförderung seitens der Kommune. „In meiner vierjährigen Amtszeit erlebte ich viele schöne Stunden. In letzter Zeit war allerdings viel Unruhe und Unzufriedenheit in der Vorstandriege zu spüren“, erörterte Schmidbauer die Beweggründe seinen Posten zur Verfügung zu stellen. Kommandant Georg Baumgartner ging auf die aktive Seite der Vereinsarbeit ein. Insgesamt 48 Einsätze hatten die Kameraden zu bewältigen, diese enorme Steigerung sei mit der Inbetriebnahme des HLF 20/16, in Verbindung zu setzen. Verkehrsabsicherungen seien wie üblich zu tätigen, Bäume müssten von Straßenbereichen entfernt werden und dieses Jahr wurde man bei Hochwassergefahren, wie beispielsweise in Ettersdorf und im Bereich der Waffenschmiede, benötigt. Dreimal wurde man zu Pkw-Bränden geordert und auslaufende Betriebsstoffe mussten gebunden werden. Eine enorme Herausforderung seien die Einsätze auf der Autobahn. Hier ist vor allem der schwere Unfall am 18. Juni im Gedächtnis geblieben. Dabei war die Wehr beauftragt einen toten Verkehrsteilnehmer aus einem vollständig zerstörten Auto zu bergen. „Unsere Aktiven zeigen eine große Bereitschaft, Menschen in Notlagen zu helfen“, bemerkte Baumgartner und ging zum Punkt „Ausbildung“ über. Mannschaftsvertreter nahmen an einer „Atemschutzkriechstrecke“ in Neutraubling, an der Kontingentübung „Waldbrand Truppenübungsplatz Oberhinkofen“ und an der Mero-Großübung im Bereich Wiesent teil. Gemeinsam mit den Ortswehren aus Kruckenberg und Dietersweg wurde wieder ein Aktionswochenübung durchgeführt. In der Jugendriege wurde erstmals ein Berufsfeuerwehrtag gestaltet und die Jugendleistungsprüfung wurde bestanden. „Momentan betreut Daniel Gallasch etwa zwanzig Jugendliche, darunter auch fünf junge Damen“, ergänzte der Kommandant. Für 2014 sei das Vertiefen der Fahrzeugkunde, Löschgruppen- und Atemschutzträgerausbildungen und wiederum die Rauchmelderaktion geplant. Im Anschluss berichtete Norbert Zormeier über die Finanzlage und Schriftführer Andreas Ketterl verlas die Versammlungsprotokolle. „Die vielen Einsätze auf der Autobahn haben mir große Sorgen bereitet. Ich bitte alle Aktiven über die Geschehnisse zu reden, um so die schrecklichen Eindrücke verarbeiten zu können“. fügte Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher ein und übernahm die Wahlleitung. Bernhard Ehehalt stellte sich bereit, das Amt des ersten Vorsitzenden zu übernehmen und erhielt von der Mehrheit der Anwesenden die Ja-Stimme. Aufgrund einer beschlossenen Satzungsänderung stand der Posten eines stellvertretender Vorsitzenden zur Wahl, hier wird nun Christian Busch tätig sein. Für zwei Jahre übernimmt Johann Peutler die Stelle des stellvertretenden Kommandanten, vormals Josef Zimmerer. Norbert Zormeier, der seit geraumer Zeit den ehemaligen Kassier Tobias Chrzasciel ersetzte, wurde bestätigt. Fahnenjunker Andreas Luttner gab seine Aufgabe an Stefan Lauberger, Rudolf Prechtner und Franz Wilczek ab. Als Gerätewart fungiert ab sofort Robert Ohlschmid und als Atemschutzleiter Patrick Rengsberger. Bernhard Ehehalt dankte abschließend Schmidbauer für seine langjährige Treue zum Verein und bat alle Männer auch in Zukunft die Wehr zu unterstützen und somit zum Wohle der Bürger tätig zu sein. Text und Bild Sandara Meilinger |
Leistungsprüfung und Jugendleistungsspange abgelegt |
| 08. November 2013 |
Wiesent. (ms) Der richtige Umgang mit den Gerätschaften und der Ausrüstung des neuen Fahrzeuges HLF 20/16 muss stetig geübt werden. Die aktiven Männer der Freiwilligen Feuerwehr Wiesent haben sich bereits vor der Auslieferung engagiert damit befasst und seit Ankunft der Anschaffung fanden stets Informationsaktionen und Schulungen im Bereich der technischen Hilfeleistung statt. Neben den regelmäßigen Leistungsprüfungen fand nun zum ersten Mal die Abnahme der „Leistungsprüfung bronze – erste Stufe“ in dieser Sparte statt. Hierfür trafen sich seit Mitte September die Kameraden wöchentlich und wurden von Kommandant Georg Baumgartner und Patrick Regensberger angeleitet. Am Samstag war es nun soweit und die Prüfung wurde am Gerätehaus abgelegt. Vor Ort waren Kreisbrandinspektor Johann Bornschlegl, der zuständige Kreisbrandmeister Georg Koller und sein Kollege Christian Stöckel, die als Schiedsrichtergespann fungierten und sich vom Können der Wehrler überzeugten. „Anhand eines vermeidlich verunglückten Pkw´s, in dem eine verletzte Person eingeklemmt war, mussten meine Schützlinge zeigen, was sie in den letzten Wochen gelernt haben“, erklärte Baumgartner, der sich sehr lobend über den Einsatz seiner Truppe aussprach. An der Leistungsprüfung nahmen teil: Patrick Rengsberger, Christian Busch, Edmund Schellerer, Andreas Spitzer, Tobias Chrzasciel, Josef Zimmerer, Stefan Ehehalt, Andreas Luttner, Ferdinand Luttner, Georg Baumgartner, Andreas Hanwalter, Franz Prechtner, Christian Lauberger, Josef Lauberger, Robert Ohlschmid, Daniel Gallasch und Franz Wilczek. Zusätzlich wurde eine Jugendleistungsprüfung abgehalten. Hierfür ergänzte Kreisjugendwart Fabian Kaptein das Bewertungsteam. Bestens geschult vom Wiesenter Jugendbeauftragten Daniel Gallasch erfüllten die Mädchen und Buben zufriedenstellend die ihnen gestellten Aufgaben, sowohl schriftlich als auch praktisch. Knoten mussten gebunden werden, der Mastwurf am Saugkorb wurde erläutert und das richtige Bedienen der Kübelspritze erforderte so manches Geschick. Beim Punkt „Zielwurf mit einer Feuerwehrleine“ muss der Absolvent an die Startlinie treten und den Feuerwehrleinenbeutel zwischen zwei Pfosten durchwerfen, wobei das Ende der Leine in der Hand zu halten sei, so die Statuten. Eingehend wurden die Abläufe von den Verantwortlichen beobachtet und am Schluss als einwandfrei bestätigt. An der Jugendleistungsprüfung nahmen teil: Patrick Ternes, Christian Gritschmeier, Jennifer Hanwalter, Markus Rothammer, Michael Bauer und Michael Lex. Die positiven Ergebnisse wurde erfreut von Vorsitzenden Erwin Schmidbauer zur Kenntnis genommen und beim anschließendem geselligen Beisammensein im Gasthaus Schellerer, sprach die Bürgermeisterin einen Dank aus. „Jedem Mitglied, dass sein Wissen erweitert, sein Wissen weitergibt und als Schiedsrichter das Wissen prüft, stellt sich und seine Freizeit der Gemeinde und somit dem Bürger zur Verfügung. Besonders stolz können wir auf unsere Jugendlichen sein, die sich im Verein einbringen und in Zukunft für unsere Sicherheit sorgen möchten“, betonte die Gemeindechefin. Text und Bilder: Sandra Meilinger |
Wissenstest 2013 |
| 29. Oktober 2013 |
Wiesent/Kruckenberg/Kiefenholz. (ms) Die Jugend zu gewinnen, sie zum Mitmachen begeistern und in das Vereinsleben einbinden, diese Ziele setzen sich die Feuerwehren aus Wiesent, Kruckenberg und Kiefenholz. Der gesellschaftliche Aspekt steht natürlich gerade für die junge Generation im Vordergrund, aber auch die Ausbildung in den Jugendgruppen und die Vorbereitungen für spätere Einsätze gehört zu den Aufgaben der Wehren.
Die Jugendbeauftragten arbeiten sehr gerne mit ihren Schützlingen zusammen und organisieren Übungen und Leistungsprüfungen. Ein fester Bestandteil im Jahresverlauf ist der Wissenstest. Hierzu trafen sich am Freitagabend acht Wiesenter, sieben Kruckenberger und vier Kiefenholzener Teilnehmer im Alter von 13 bis 18 Jahren im Feuerwehrhaus in Kruckenberg. Die beiden Jugendwarte Emanuel Fuchs (Kruckenberg) und Daniel Gallasch (Wiesent) übernahmen den Informationsteil. „Die Wissenstest-Aktion hat ihre Ursprünge Anfang der 70er Jahre und hat bis heute nicht an Bedeutung verloren. Augenmerk dieser Veranstaltung war und ist es, das Interesse der Jugendlichen am Dienst in der Feuerwehr zu wecken und zu fördern, um dadurch eine dauerhafte Bindung zu erreichen“, erläuterte der Arbeitskreis „Wissenstest“, welcher der staatliche Feuerwehrschule Würzburg und Jugendfeuerwehr Bayern angehört. Es werden abwechselnd sechs Themen behandelt, welche stets aktualisiert werden. Hierzu gehören „Verhalten bei Notfällen“, „Schläuche und Armaturen“ oder auch „Brennen und Löschen“. Fragen wie etwa: „Wann muss die stabile Seitenlange durchgeführt werden?“ oder „Welche Maßnahmen bei Verbrennungen sind richtig?“ gehörten zum Bereich der ersten Hilfe und auch das Absetzen des richtigen Notrufen will gelernt sein, so etwa: „Welche W-Fragen gehören zum Inhalt einer Notrufmeldung?“. Bei einem Brand sei es nötig zu wissen: „Welche Reihenfolge bei der Entdeckung eines Brandes ist wichtig?“ und auch die Hintergründe einer Alarmierung wurde am Beispiel: „Wie alarmiert eine Einsatzzentrale die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr?“ erörtert. Wer bei den Übungen und der vorgehenden Schulung gut aufpasste, hatte sicherlich beim Test keine Schwierigkeiten, die richtigen Antworten zu finden. Die Aufsicht und Abnahme des Wissenstests hatte Kreisbrandmeisters Georg Koller über und auch dritter Bürgermeister Herbert Hanwalter gesellte sich zur Runde. „Die Gemeinde freut sich sehr, dass sich auch dieses Jahr wieder viele Jugendliche am Vereinsleben beteiligten und sich bereit erklärten, diesen Test zu absolvieren“, hob der Gemeindevertreter hervor und hoffe dass auch weiterhin alle Spaß am Ausüben des Feuerwehrdienstes haben. Die Vertreter der drei Wehren freuten sich ebenfalls über die zahlreiche Teilnahme und lobten die Teenager für ihr Engagement.
Text und Foto: Sandra Meilinger
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BF-Tag der Feuerwehren Wiesent und Kruckenberg |
| 24. September 2013 |
Von Freitag den 20.09.13 – Sa. 21.09.13 veranstalteten die Jugendwarte der FF Wiesent und der FF Kruckenberg einen „BF-Tag“ für die Feuerwehrjugend. Es nahmen 12 Jugendliche der FF Wiesent und 5 Jugendliche der FF Kruckenberg teil. Nach Dienstbeginn um 18.00 Uhr mußten etliche Einsätze, auch zu spätester Stunde abgearbeitet werden, darunter ein angenommener Flächenbrand beim alten Fußballplatz in Wiesent und ein Verkehrsunfall sowie dazugehörige Personensuche in der Nähe des Wasserpumphauses der Gemeinde beim Ammerloh. Die Jugendwarte Daniel Gallasch und Emanuel Fuchs wurden von den Feuerwehrkameraden Patrick Rengsberger, Andreas Spitzer, Andreas Hanwalter und Michael Fuchs tatkräftig unterstützt. Wie von allen Teilnehmern zu hören war, darf diese Aktion als Erfolg gewertet werden, bei der alle Beteiligten eine Menge Spaß hatten und die sicherlich in gewissen Zeitabständen im Jugendprogramm der FF Wiesent beibehalten wird. Bilder: Sandra Meilinger (herzlichen Dank!) |
Frauenbund Wiesent besucht die Feuerwehr |
| 07. Juli 2013 |
Am Mittwoch den 03.07.13 besuchte der kath. Frauenbund mit rund 35 Frauen unser Gerätehaus. Es wurde über den häuslichen Brandschutz inkl. Rauchmeldervorführung und vom Bezirkskaminkehrermeister Lex über richtiges Heizen mit Holz referiert. Nach diesen informativen Vorträgen wurden die Frauen durch unser „neues“ Gerätehaus geführt und sie verfolgten mit großem Interesse die Erklärungen zur Ausstattung unseres neuen Löschfahrzeugs. Bilder: Sandra Meilinger |
Brandschutzerziehung im Kindergarten |
| 04. Juli 2013 |
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Donau-Post Artikel vom 02.07.2013 (Sandra Meilinger) „Was tun wenn es brennt?“, Feuerwehr informiert Kindergartenzöglinge Wiesent. (ms) Der Freiwilligen Feuerwehr Wiesent ist es ein sehr großes Anliegen auch den Kleinsten unter uns die Aufgaben der Wehr und das Verhalten im Notfall zu erklären. Hierfür besuchten sie am Montagvormittag die drei Gruppen des Wiesenter Kindergartens „Höllbachstrolche“. Kommandant Georg Baumgartner begrüßte die Mädchen und Buben im Turnzimmer und gab kindgerechte Tipps über das richtige Verhalten im Notfall. „Was müsst ihr tun wenn es brennt?“, fragte Baumgartner in die Runde. „Wir wählen die 112!“, antworteten die Schützlinge gekonnt, denn das haben sie im Kindergarten schon gelernt. „Wenn ihr den Notruf wählt müsst ihr zuerst euren Namen nennen, als nächstes teilt ihr dem Zuhörer mit wo ihr seit, was passiert ist, wie viele Leute im Haus sind und ob Personen verletzt sind“, erläuterte der Feuerwehrmann. Wichtig sei es nicht gleich wieder aufzulegen, sondern abzuwarten, ob noch Fragen gestellt werden. In der Leitstelle würde dann die Wehr informiert und die Sirene heult auf. „Nun müsst ihr warten bis die Feuerwehr kommt, das kann einige Minuten dauern, denn die Männer müssen zuerst zum Gerätehaus fahren, sich anziehen und zum Einsatzort eilen“, erklärte Baumgartner und erörterte weiter: „Ihr müsst dann so schnell wie möglich aus dem Haus laufen. Ist das nicht möglich, stellt ihr euch ans Fenster und ruft um Hilfe.“ Sollte sich schon Rauch entwickelt haben, müsse man sich auf den Boden legen und auf die Atemschutzträger warten. Dies wurde dann sogleich geprobt, mit den Worten „Hier ist Antonia, ich bin im Kindergarten Wiesent, Bahnhofstr. 15, es brennt und ein Kind ist vermisst!“ wurde der Notruf abgeschickt. Nach einigen Minuten kamen die Floriansjünger mit der Atemschutzausrüstung und retteten das vermisste Kind. „Ihr braucht keine Angst vor dem Geräusch der Atemschutzgeräte haben. Im Notfall sollt ihr ruhig bleiben, euch nicht verstecken und bemerkbar machen“, nahm Baumgartner den Zöglingen die Angst. Wie ein Rauchmelder funktioniert zeigt der Experte anhand eines simulierten Brandes, mit dem das Signal ausgelöst wurde. „In jeder Wohnung sollen Rauchmelder installiert sein, um sich frühzeitig retten zu können“, meinte Baumgartner und gab den Kindern als Hausaufgabe auf, zuhause nachzuschauen, ob ein Melder angebracht ist. Nun ging es in den Garten, um dort das Feuerwehrfahrzeug HLF 20/16 zu besichtigen. Christian Busch, Andreas Hanwalter und Patrick Rengsberger zeigten ihnen die Gerätschaften und die Ausrüstung. Vom Gummistiefeln, über Feuerlöscher, Schläuche und Rettungsspreizer wurde alles genau begutachtet und bestaunt. Mit einem lauten „Dankeschön“ verabschiedeten sich die Mädchen und Buben von der Feuerwehr und die stellvertretende Kindergartenleiterin Monika Weinbeck lobte das Team für ihr Engagement. |
Fahrzeugvorführung bei der FF Dietersweg |
| 21. Juni 2013 |
Am Mittwoch, den 19.06.2013, besuchten wir die Kameraden unserer Ortsfeuerwehr Dietersweg, um dort das HLF 20/16 vorzustellen und über die Beladung und den Einsatzwert zu informieren. Nachdem alle Anwesenden das Fahrzeug ausgiebig besichtigt hatten, übten die Kameraden den Einsatz der Geräte zur technischen Hilfeleistung.
Es würde uns freuen, wenn die Kameraden der FF Dietersweg an unseren Monatsübungen teilnehmen würden, damit sie auch die Gerätschaften des HLF beherrschen und einsetzen können.
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02.06.2013 Segnung des neuen HLF und des Anbaus |
| 03. Juni 2013 |
Artikel aus der Donaupost vom 03.06.2013 Gerätehauseinweihung und Fahrzeugweihe der FF- Wiesent
Wiesent. (ms) „Heute ist ein besonderer und großer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Wiesent der mit Sicherheit in die Chronik und Geschichte des Vereins eingehen wird“, begrüßte am gestrigen Sonntag Erwin Schmidbauer alle Gäste, die trotz des strömenden Regens zur Einweihung des Gerätehausanbaues und der Segnung des neuen Fahrzeuges, erschienen waren. Stolz blickte der Vorsitzende auf seine Mannschaft, die in den letzten Monaten eine immense Leistung zum Wohle des Vereins erbrachten und viele Stunden Freizeit opferten.
Eingeläutet wurden die Feierlichkeiten mit einem festlichen Gottesdienst, der von Pfarrer Franz Matok zelebriert wurde. „Das Wasser steht und oft bis zum Hals, da braucht man Christus als Lebensretter, aber auch Menschen, die zu Nothelfer werden“ verkündete der Geistliche und stellte das Ehrenamt keinenfalls als selbstverständlich heraus. „Jeder Ort braucht Freiwillige, die ein Risiko eingehen, Geistesgegenwärtigkeit zeigen und präsent sind. In einer Gefahr heißt es für die Helfer eine kühlen Kopf zu bewahren und ohne Diskussionen, ohne Hektik zu handeln“, so Pfarrer Matok und honorierte den Einsatz der Floriansjünger: „Jeder bringt seine Ideen ein, opfert seine Freizeit und investiert seine Arbeitskraft.“ Nach dem Gottesdienst marschierte die Festgesellschaft, angeführt von der Blaskapelle „Pfatterer Buam“ zum Feuerwehrgelände, um dort an der Einweihung teil zu nehmen. „Heute geht für uns mit der Einweihung des Gerätehausanbau und der Weihe unseres neuen Hilfeleistungsfahrzeug HLF 20/16 ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Als wir im Jahr 1982 unser neues Gerätehaus bezogen und 1986 das neue Löschgruppenfahrzeug vom Typ Unimog LF 8 weihten, waren wir auf den neuesten Stand der Technik. Platz für Geräte und Fahrzeuge meinten wir ist genügend für alle Zeit“, erinnerte sich Schmidbauer und erörterte weiter: „Wir wurden bald eines besseren belehrt, die Technik in unserer Zeit hat sich rasend entwickelt und die Aufgaben in der Feuerwehr haben sich gewandelt und sehr stark erweitert. Die Feuerwehr ist keine Freizeiteinrichtung für Technik begeisterte Menschen, sondern zur unverzichtbaren Infrastruktur für die Bevölkerung geworden, wenn es gilt anderen zu helfen. Dies erfordert aber auch, dass die Geräte und Fahrzeuge der Technik der Zeit angepasst werden. Das glaube ich haben wir mit dem heutigen Stand wieder mehr als erreicht. Darum ist ein solcher Tag der Freude zugleich auch ein Tag des Dankes.“ Besonders die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde war maßgebend für den Erfolg der Vorhaben. Es wurden optimale Voraussetzungen geschaffen, welche der Wehr die Möglichkeit biete, ihre wichtige Arbeit zum Wohle der Bürger in und um Wiesent unter besten Bedingungen fortzusetzen. „Diesen großen Vertrauenbeweis glaube ich sagen zu dürfen, das haben unsere Mitglieder bei der großen Bereitschaft mit über 3500 Arbeitsstunden an Eigenleistung für den Gerätehausanbau und auch mit der Zuzahlung aus der Vereinskasse zum HLF 20/16 gerechtfertigt“, meinte das Vereinsoberhaupt und überreicht an den ersten Kommandanten Georg Baumgartner eine besondere Ehrung: „Durch seine berufliche Qualifikation und seinem großen Organisationstalent und Fachwissen konnte dieser Gerätehausanbau in Eigenregie von der Planung bis zur Fertigstellung so verwirklicht werden. Wir haben daher in der Vorstandschaft beschlossen, Dich für Deine besonderen Verdienst mit dem zivilen Feuerwehrabzeichen in Gold auszuzeichnen.“ Für einen Kommandanten gäbe es nichts Schöneres als einen solchen Tag. Der Grundsatz „Taten statt Worte“ seien erfolgreich erfüllt worden, betonte Baumgartner und bemerkte: „Die Schlagkraft der Wehr, habe sich mit dem neuen Fahrzeug um ein Vielfaches erhöht, das zeigen vor allem die bisherigen Einsätze, bei denen die Aktiven sehr motiviert ans Werk gingen.“ Eine große Aufgabe sei es das Gerätehaus mit Leben zu erfüllen und Nachwuchskräfte zu werben, um so die Sitzplätze im Auto immer gut zu füllen, denn „was nützt die ganze Technik, ohne Menschen, welche sie bedienen.“ „Die uns anvertrauten Gerätschaften werden wir mit bestem Gewissen pflegen und so gekonnt wie möglich zum Wohle unserer Nächsten einzusetzen“, versprach der Kommandant. „In der Aprilsitzung im Jahr 2010 wurde unter Vorsitz von Bürgermeister Johann Rösch im Gemeinderat einstimmig der Beschluss gefasst, dass dem Konzept der Freiwilligen Feuerwehr für den Anbau und Fahrzeugbeschaffung zugestimmt wird. Die damals anwesenden Feuerwehrkameraden waren hoch erfreut, dass ein vorsichtig formulierter Antrag sofort befürwortet wurde, dem Gremium Gemeinderat mit Bürgermeister und Geschäftsleiter war aber auch bewusst, jetzt dürfen wir eine Menge Geld bereitlegen“, berichtete Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher und ergänzte: „Dennoch es war die richtige Entscheidung, denn bei der Anschaffung eines neuen Ausrüstungsgegenstandes geht es um unser aller Sicherheit.“ Stellvertretend für alle Kameraden, die sich vorbildlichst eingesetzt engagiert haben, bedankte sich die Gemeindechefin beim zweiten Kommandanten Josef Zimmerer, der sich mit der Zusammenstellung des Fahrzeuges intensivst auseinander gesetzt habe und somit wesentlich zu diesem Ergebnis beigetrug. Kerscher übergab an Schmidbauer ein Erinnerungsbild, auf dem alle Bauhelfer abgebildet sind und an Baumgartner überreichte sie symbolisch einen Schlüssel für das sanierte Feuerwehrhaus. Der stellvertretende Landrat Otto Gascher sehe, das jeder Mann notwendig sei, um für die Sicherheit der Gemeinschaft zu sorgen. „Helfen können nur die Menschen, die etwas können. Eine Aus- und Weiterbildung innerhalb der Wehre ist deshalb einer der wichtigsten Punkte in der Vereinsarbeit“, erläuterte Gascher und versicherte: „Die Gemeinde hat nicht nur der Wehr ein neues Auto geschenkt, sondern auch allen Bürgern.“ Kreisbrandinspektor Johann Bornschlegl dokumentierte neben der Bewältigung der gestellten Aufgaben, auch die psychische Belastung der Aktiven, welche in ihren Familien Rückhalt und Verständnis fänden. Der Bundestagsabgeordneten Peter Aumer blickte auf die Hilfeleistungen, die vor zwei Tagen in Bach a. d. Donau auf Grund der Hochwassersituation anstanden: „In über dreihundert freiwillig Stunden zeigten die Männer eine hervorragende Leistung und trotzten der Kraft der Natur. Wir alle wissen, wir können uns auf unsere Wehren verlassen.“ Weiterhin einen guten Zusammenhalt und eine gute Kameradschaft, wünschte die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer den Wiesentern und MdL Philipp Graf von und zu Lerchenfeld appellierte in seinen Grußworten an die Kinder und Jugendlichen sich dem Verein anzuschließen. Weiterhin meinte er: „Alle Unternehmer in der Region sollen sich stolz zeigen, wenn ihre Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind. Die Firmen sollen sich freuen engagierte Angestellte zu haben, die nicht nur im Betrieb ihren Dienst tun, sondern auch ihren Heimatort unterstützen.“ Am Ende der Grußworte lud Schmidbauer alle Anwesenden ein, im Festzelt noch gemütlich zusammen zu sitzen und ein paar gesellige Stunden zu verbringen.
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Fahrzeugvorführung bei FF Kruckenberg |
| 09. Mai 2013 |
Am Dienstag den 30.04.2013 fuhren wir in kleiner Besetzung zu unserer Ortswehr nach Kruckenberg. Wir erläuterten die Beladung und den Einsatzwert des HLF und alle Anwesenden konnten das Fahrzeug begutachten. Im Anschluß an die Besichtigung konnten die Aktiven der Kruckenberger Wehr den Umgang mit den Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung üben. Es würde uns freuen , wenn die Kameraden der FF Kruckenberg an unseren Monatsübungen teilnehmen würden, damit sie bei Personalmangel auch die Gerätschaften des HLF beherrschen.
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Löschversuch Wasser mit Netzmittel am 26.04.2013 |
| 29. April 2013 |
Am 26.04.2013 führten wir einen Vergleich der Löschwirkung von normalem Wasser und Wasser mit Netzmittel durch. Dazu wurden nacheinander zwei Holzstöße entzündet und nach gleichem Abbrand mit dem jeweiligen Löschmittel gelöscht.
Bilder sind in der Fotogalerie zu finden. |

























